19.08.2025   |   Zell am See   |   Höhenrunde über Maurerkogel und Höhenpromenade 


Es war perfektes Wanderwetter angesagt. Also Rucksack gepackt, rein ins Auto und über die A10 zur Talstation "Schmittenbahn" in Zell am See. Nehmt für die Fahrt zum Schmitten nicht die "Schmittenhöhebahn", sonderm die "TrassXpress" - die Bergstation liegt 30 Höhenmeter unterhalb der Schmittenhöhenbahn, ist aber wesentlich schneller, hat nur 8-Kabinen und wird kaum benutzt.

Skigebiete wie die Schmitten haben den Vorteil, dass man bis zum höchsten Punkt befördert wird. Das heißt aber auch, dass man eigentlich immer irgendwo runter muss, damit man einen anderen Gipfel erreichen kann. So ist es auch bei dieser Tour - zuerst mal etwa 150 Höhenmeter runter, damit man dann auf Almen und Bergwegen zum Maurerkogel wandern kann. Man befindet sich über der Baumgrenze, Schatten ist daher nicht dabei - um lässiger ist die Aussicht.

Kurz vor dem Maurerkogel mit dem großen und freistehenden Gipfelkreuz gibt's nochmals einen knackigen Anstieg - aber alles machbar und nie gefährlich. Einsamkeit sucht man da oben auch vergebens! Zurück bin ich dann über die steile Variante zur Hochsonnebenalm - das ist nichts für Menschen mit Knieproblemen. Von dort kann man über die "Höhenpromenade" wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Fazit: Die Seilbahn ist mit EUR 43,00 für Berg- und Talfahrt nicht billig. Schatten, Wasserstellen und Sitzbänke sucht man auf der gesamten Tour vergebens, es gibt aber mehrere bewirtschaftete Almhütten mit WC-Anlagen. Auf dieser gesamten Tour gilt Mountainbike-Verbot! UNBEDINGT auf den Sonnenschutz achten. Und für den Rückweg auch den letzten Anstieg nicht vergessen - man muss 150 Höhenmeter wieder rauf zur Seilbahn. Ansonsten war das MEGA - Panorama pur und gefahrlos machbar !!!



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